Schutz vor Krankenhausinfektionen
Prävention postoperativer Infektionen mit zielorientiertem Laminar Flow
Die nosokomialen Infektionen in der BRD nehmen beständig zu, wie Erhebungen und Untersuchungen zeigen. Besondere Anforderungen an die Hygienestandards sind vor allem in OP-Abteilungen erforderlich. Die Keimbelastung in OP-Räumen mit konventioneller Lüftung ist oft so hoch, dass schwere postoperative Wundinfektionen die Folge sind. Um diese zu vermeiden wird der Einsatz von Laminar Air Flow Systemen in den meisten OP-Sälen eingesetzt. In vielen OP-Sälen sind die Laminar Air Flow Decken jedoch zu klein um alle Instrumente zu schützen. Das erste mobile Laminar Air Flow System wurde nun von schwedischen Ingenieuren entwickelt. Somit sind teure Umbauten und Umrüstungen im OP nicht mehr nötig. Selbst in Altbauten wird mittels des mobilen Laminar Air Flows eine keimfreie Luft geschaffen, die es ermöglicht unter hygienisch einwandfreien Bedingungen zu operieren. Der „sterile Luftstrom“ wird weder durch OP-Leuchten noch durch das OP-Team behindert kann sehr genau auf das gewünschte OP-Feld und die Instrumente gerichtet werden. Die Geräte sind mobil und leicht von Raum zu Raum verschiebbar. Durch den gezielten Einsatz „steriler Luft“ können das Infektionsrisiko reduziert und zusätzliche Behandlungskosten verhindert werden.
Das mobile Laminar Air Flow System gibt es in drei Ausführungen:
Toul 400 mobil, fahrbar mit Monitoring |Toul 300 als mobiler Instrumentiertisch mit intergriertem Laminar Air Flow|Toul 200 als deckenhängende Variante mit Monitoring

